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Experten diskutierten über unseren Namensgeber - Schulkonferenz spricht sich für Umbenennung aus
Peter Petersen ist in den letzten Monaten verstärkt in die Diskussion geraten: Nicht zuletzt durch die jüngsten Veröffentlichungen des Frankfurter Wissenschaftlers Dr. Benjamin Ortmeyer ist der Reformpädagoge in die Kritik geraten. So werden dem Reformpädagogen antisemitische und rassistische Äußerungen zugeschrieben, die als nicht hinnehmbar erscheinen, und insgesamt wird seine Rolle im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus kritisch hinterfragt.
In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) fand am 25. November 2009 in der Aula eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit den Wissenschaftlern
- Professor Jürgen Oelkers, Universität Zürich
- Professor Reiner Lehberger, Universität Hamburg
- Dr. Benjamin Ortmeyer, Goethe-Universität Frankfurt
statt, mit der unsere Schule in eine Auseinandersetzung um den zweifelhaften Schulnamen eingetreten ist.
In der hoch interessanten, lebendig geführten und von Peter Daschner, dem Leiter des LI, moderierten Diskussion waren sich die angereisten Experten und wohl auch die Zuhörer einig, dass Zweifel an der Eignung Petersens als Namensgeber unserer Schule mehr als berechtigt sind.
Die schulischen Gremien werden sich nun mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Auf ihrer Sitzung am 30. November 2009 haben sich die anwesenden Mitglieder der Schulkonferenz in einem Meinungsbild einstimmig von dem Namensgeber distanziert und sich für eine Umbenennung ausgesprochen. Es wurden bereits Überlegungen dazu angestellt, mit welchem Verfahren und in welchem zeitlichen Rahmen nach einem neuen Schulnamen gesucht werden kann.Â
Eine vom Landesinstitut erstellte Materialsammlung zum Thema finden Sie unter folgendem Link. Dieses Themenheft erhalten Sie zur Zeit auch in unserem Schulbüro.
M. Sohre
