Warschau  – ade,  aber wir sehen uns wieder!

Erfüllt mit vielen schönen Erinnerungen sitzen wir im Zug und fahren zurück nach Hamburg.
Was war am schönsten? Lena: Das jüdische Museum war toll aufgebaut. Marius: Es war besonders interessant, bei deren Unterricht zuzugucken – ich hatte das Gefühl, die waren viel weiter als wir in Mathe. Kewin: Als wir Pizza essen waren. Und meine Gastmutter hat uns am letzten Morgen so leckeres Rührei gemacht. Lea: der „Dialog im Dunkeln auf Warschauer Art“ war toll und für mich hat die Gastfamilie extra dünne Crepes gemacht. Christoph: ich fand die Rallye durch die Altstadt gut, auch wenn sie ein bisschen schwer war. Jarik: Die neu aufgebaute Altstadt war schön. Ich hatte mir zu Hause schon ein paar Dokus angeschaut. David: Das polnische Essen schmeckt mir sehr und die Warschauer Altstadt gefällt mir. Ich vermisse es jetzt schon Englisch zu sprechen! Jasmin hat in der Altstadt eine kleine Spieluhr mit der Harry Potter Melodie gefunden, mit der sie sich und ihre Zimmer Genossinnen abends in den Schlaf genudelt hat. Daria: Es war super, als wir hoch oben im Kulturpalast waren. Die Aussicht auf Warschau war toll! Und es war toll, dass Melika und ich ein Zimmer zusammen hatten und auch bei der Zugfahrt in einem Abteil waren.
Frau Wede und Frau Stöhr: Es war wirklich ein außergewöhnlich interessantes Programm, uns haben die verschiedenen Stationen rund um das Warschauer Ghetto besonders  beeindruckt. Es verbindet uns tief mit dem Namen unserer Schule, dass wir das Grab von  Irena Sendler besucht haben und auch noch eins der von ihr  geretteten Kinder kennenlernen durften. Das war eine große Ehre. Wir empfinden sehr, dass wir uns zunehmend mit unserem Namen verbinden, ihn füllen und den Schatz heben, der mit ihm verbunden ist. Der warme und herzliche Empfang, die wunderbare Versorgung, die wir während der gesamten Woche erfuhren, erweckt die Vorfreude in uns ein schönes Programm zu entwerfen, wenn wir unsere polnischen Freunde im Oktober wieder in Hamburg begrüßen werden.

 

21. Mai 2019:

Unsere Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern hat sich auf den Weg nach
Warschau gemacht. Die Reise dauert in diesem Jahr den ganzen Tag. Wir haben
uns entschieden, inspiriert von den aktuellen Protesten gegen die
Klimakrise, in den Zug zu steigen statt ins Flugzeug.
Die Schüler*innen freuen sich schon, ihre Patinnen und Paten aus dem Herbst
wiederzusehen und ihre Familien kennenzulernen. Hier einige O-Töne aus dem
Sechserabteil nebenan:
Lena: „Ich freu mich schon, mehr über das Familienleben der polnischen
Familien zu erfahren.“
Marius: „Ich freue mich auf das polnische Essen.“
Jarik: „Ich freu mich darauf Warschau zu sehen und zu entdecken.“
David: „Ich freu mich auf meinen Austauschschüler. Wir sind seit zwei
Jahren durch den Austausch befreundet und regelmäßig in Kontakt.“
Lea: „Ich freu mich gerade einfach auf die lange Reise hier im Zugabteil
und darauf, die polnischen Jugendlichen kennenzulernen.“
Kewin: „Ich freu mich auf die Jugendherberge, in der wir schlafen.“
Wir Lehrerinnen Frau Stöhr und Frau Wede sind schon neugierig und
vorfreudig auf die „Namensschwester“schule. Wir besuchen die Irena Sendler
Schule in Warszawa beide zum ersten Mal.
Allen Daheimgebliebenen winken wir aus dem Nachbarland und sagen to na razie.

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