Klassenreise der 8h

Eine Woche, die bleibt

Vom 10. bis 18. September 2026 verbrachte die Klasse 8h mit 23 Schülerinnen und Schülern eine besondere Woche in Donnersbachwald in den österreichischen Bergen. Unser Zuhause war die Röverhütte, die uns durch die Röver-Stiftung für diese Klassenreise zur Verfügung stand.

Eine Besonderheit gehörte von Anfang an dazu: Alle Smartphones und anderen digitalen Endgeräte blieben zu Hause – wirklich alle. Acht Tage lang gab es keinen schnellen Blick aufs Display und keine Ablenkung durch Nachrichten oder soziale Medien. Dafür blieb umso mehr Zeit füreinander: zum Reden, Spielen, Lachen, gemeinsamen Essen und für all die kleinen Momente dazwischen.

Zu den Höhepunkten gehörten Rafting und Bogenschießen, der ziemlich kalte Badesee und natürlich die Bergwelt rund um Donnersbachwald. Zwei längere Wanderungen führten auf den 1.922 Meter hohen Riesnerkrispen und entlang des Lärchkarbachs zur Lärchkaralm. Kaiserschmarrn sowie hausgemachte Krapfen mit Marmelade und Sirupwasser versüßten die Wege – und auch wenn beim Wandern durchaus mal gemeckert wurde, waren am Ende alle stolz auf das Geschaffte. Dazu kamen unzählige kleine Geschichten und Entdeckungen, Lagerfeuer, selbst gedichtete Lieder und ein Elektrozaun mit erstaunlicher Anziehungskraft.

Auch das Leben in der Selbstversorgerhütte gehörte zum Erlebnis. Frühstück vorbereiten, kochen, abwaschen, putzen und aufräumen: Alle übernahmen Verantwortung für das gemeinsame Leben. So wurde die Woche ganz nebenbei zu einer Erfahrung darin, gemeinsam etwas zu schaffen, Rücksicht zu nehmen, Neues auszuprobieren und auch einmal etwas durchzuhalten.

Am letzten Abend durfte ein bisschen von Zuhause geträumt werden – bevor es am 18. September mit vielen Geschichten und gemeinsamen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Hamburg ging.

Unser herzlicher Dank gilt der Röver-Stiftung, die diese besondere Klassenreise ermöglicht hat, und Max Siemers für seine großartige Begleitung und Unterstützung.

Was bleibt? Viele Geschichten, gemeinsame Erinnerungen und vielleicht auch die Erfahrung, dass es manchmal gar nicht so viel braucht: eine Hütte, Berge, Zeit füreinander – und 23 Smartphones, die einfach zu Hause bleiben.

Text und Foto: W. Grunhold