
Olivia macht Schule – Veuve Noire erneut zu Gast an der ISS
Wer hat Angst vor der Schwarzen Witwe? Keiner! Das braucht man auch nicht. Denn Veuve Noire, so ihr französischer Name, ist herzlich, lustig und voller Lebensfreude. Diese Mal hatte Jahrgang 8 das Privileg diesen außergewöhnlichen Menschen erleben zu dürfen. Wie schon im Jahr zuvor sprach Veuve über Themen wie Toleranz und Respekt, aber auch über die Härte des Lebens wenn man eben nicht „hineinpasst“. Von ihrer Kindheit und der Jugend in McPomm mit vielen Tiefschlägen und Selbstzweifeln über einen glücklichen Zufall, der sie nach Hamburg brachte, bis hin zu der stolzen Person, die sie heute ist. Wird durften teilhaben an Geschichten mit Herz und Schmerz und so still war ein Jahrgang 8 vielleicht selten. Bei der anschließenden Fragerunde kamen viele Themen zur Sprache, etwa wie lange sie morgens braucht, welche Toilette sie benutzt oder wer alles auf dem Kiez anzutreffen sei. Das Eis war gebrochen und dann konnten noch ganz viele Fotos gemacht werden.
Es war wieder ein tolles Erlebnis und ich persönlich hoffe, dass wir auch nächstes Jahr wieder so eine tolle Veranstaltung haben können. Die Botschaft bleibt nämlich klar: Jede:r kennt sicher das Gefühl, ausgegrenzt worden zu sein und jede:r hat sich sicher schon einmal gewünscht, einfach eine Maske aufzusetzen und dann dazu zu gehören. Was aber, wenn das nicht geht und man sich nicht verstellen kann oder will?! Genau das versucht Veuve als Botschafterin der Olivia Jones Familie zu verdeutlichen. Man muss niemanden toll finden, aber man soll jede:n so akzeptieren, wie „er“, „sie“ oder „es“ ist.
Die Welt hat tatsächlich größere Probleme, als die Frage wer wen küsst.
Text: C. Schaa / Fotos: W. Grunhold & C. Schaa
