Irena-Sendler-Schule nimmt an „Sound in the Silence“ teil

Vom 03. Oktober bis zum 10. Oktober haben sieben Schüler:innen aus Jahrgang 12 am internationalen Erinnerungsprojekt „Sound in the Silence“ teilgenommen. Das Projekt, das seit 2011 an immer wechselnden, durch den Holocaust geprägten Orten stattfindet, legt den Fokus darauf, dass die Schüler:innen einen persönlichen und emotionalen Bezug zur Geschichte des Ortes herstellen. Wir durften das nun selbst im Haus der Wannseekonferenz in Berlin erleben. Die ersten beiden Tage erhielten wir an verschiedenen Erinnerungsorten in Berlin sehr viele Informationen zum Holocaust. Ab Tag drei arbeiteten die Schüler:innen zusammen mit Schüler:innen aus Rumänien, Kroatien und Polen in Workshops mit Künstler:innen daran, das Erfahrene in einen eigenen kreativen Ausdruck zu übersetzen. Dabei erlebten sie, dass sie auch ohne Vorkenntnisse in den Bereichen „creative writing“, „dance“ und „vocal“ durch einen authentischen Zugang und Ausdruck zusammen eine beeindruckende Abschlussperformance am Montagabend aufführen konnten. Sie machten damit das Echo, das die Geschichte dieses Ortes in ihnen auslöste, erfahrbar und schufen eine Brücke von 1942 in die Gegenwart. Darüber hinaus war es eine beflügelnde Erfahrung für die Schüler:innen, mit Gleichaltrigen aus verschiedenen anderen Ländern zusammenzuarbeiten, wie selbstverständlich immer Englisch zu sprechen und innerhalb weniger Tage neue Freunde zu finden. Daher konnten wir uns nach diesen emotional intensiven Tagen nur unter Tränen von den anderen und Berlin verabschieden.

(Text: F. Hübner)

 

Bild 1: Das gesamte Team von „Sound in the Silence – Haus der Wannseekonferenz“ vor dem Brandenburger Tor

 

Bild 2: Schüler:innen aus Jahrgang 12 der Irena-Sendler-Schule mit Frau Hübner vor dem Haus der Wannseekonferenz

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